(vokus. volkskundlich-kulturwissenschaftliche
schriften. heft 2, 10/1999. herausgeber: hamburger gesellschaft für volkskunde
c/o institut für volkskunde)
Talk- About
Seit April 2001 ist Maria Svensson Möhle als wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Institut für Volkskunde tätig. Nach dem Studium
der Etnologi (Volkskunde) an der Universität Stockholm und einem Auslandssemester
am hiesigen Institut war sie als Wissenschaftliche Assistentin in einem internationalen
Projekt "Food in everyday life« tätig. Hieraus hat sich auch
ihr Dissertationsthema über Lebensmittelqualität und Einkaufsverhalten
im deutsch-schwedischen Vergleich entwickelt. Zuletzt war sie als Lehrende
für Etnologi an der Södertörns Högsskola in Stockholm
tätig.
Bei Rowohlt Berlin ist soeben der zweite Roman von Sarah Khan erschienen.
Nachdem in »Gogo-Girl« die Musikszene den thematischen Rahmen
bildete, ist es nun die schillernde Welt des Films. Aus dem Verlagsprospekt:
»Es ist Frühling - und alle warten auf den grossen Film: Sonja
Schälmeister, die für das Stadtmagazin headquarter schreibt und
einInterview mit Weltstar Gregory Price ersehnt; Weltstar Gregory Price, der
im sommerlichen Hollywood-Blockbuster die Hauptrolle spielt und zur Premiere
in Deutschland erwartet wird,; Dennis, junger deutsch-türkischer Filmfreak,
der Sonja dazu bringen möchte, am Drehbuch für seinen ultimativen
Vampirfilm mitzuarbeiten; und nicht zuletzt Vlad, der pubertierende Vampir,
dessen Existenz von der Disziplin und Kreativität seines Schöpfers
Dennis abhängt.
Und so schreckt Dennis von keiner Schandtat zurück, um das Drehbuch voranzutreiben,
während Dennis seinem Vorbild Sylvester Stallone nacheifert und sich
drei Tage und drei Nächte in einem Londoner Hotelzimmer einschließt.
Ohne Sonja, die nach Life-Style-Themen und Liebe jagt. Gregory Price macht
sich derweil auf die Suche nach einer neuen Rolle - und nach Europas begabtestem
Nachwuchsregisseur.
Sie begegenen sich, sie verfehlen sich: doch Filme wollen sie alle machen.
Die besten ihres Lebens. Am Ende siegt Hollywood, aber dafür gibt es
gute Gründe.«