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Nach der Hälfte des Modellversuchs »Schwerpunktstudiengang Museumsmanagement« soll im Folgenden ein kurzes Resümee gezogen werden. Neben einer Darstellung der bisherigen Lehrveranstaltungen im Schwerpunktstudiengang soll kurz auf das Medieninteresse sowie auf die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz eingegangen werden, die der Schwerpunktstudiengang im Wesentlichen aufgreift. Daneben sind die bisherigen Vorträge, Exkursionen und Aktivitäten zusammengestellt, die veranstaltet wurden, um den Schwerpunktstudiengang bekannter zu machen. Den Abschluß bildet eine Liste der bisherigen Dissertationen und Magisterarbeiten und der Ausblick.
Lehrveranstaltungen im »Schwerpunktstudiengang Museumsmanagement«
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Sommersemester 1996 (Vorlauf) |
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Teilnehmerzahlen |
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R. Wiese: |
Museumsmanagement als zeitgemäßes Instrument zur Leitung von Museen |
32 |
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O. Rump: |
Einsatz von Informations- und Kommunikations technologie im Museum |
20 |
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Wintersemester 1996/97 |
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R Wiese: |
Planung, Organisation und Controlling im Museum |
46 |
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O. Rump: |
Der Museologische Kanon aus der Sicht des Museumsmanagements (wegen Krankheit ausgefallen) |
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V. Kirchberg: |
Besucherforschung für Museen - Anlässe, Formen und Funktionen |
18 |
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Sommersemester 1997 |
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R. Wiese: |
Einführung in die Grundlagen des Museumsmanagements |
28 |
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O. Rump: |
Effektivität und Effizienz im Museum |
30 |
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J.M. Saabel: |
Verschiedene Aspekte des Museumsmanagements aus internationaler Perspektive |
8 |
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Wintersemester 1997/98 |
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R Wiese: |
Organisation, Menschenführung und Controlling als Hilfsinstrument für den Museumsbetrieb |
44 |
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O. Rump: |
Sammeln, Bewahren, Forschen |
40 |
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F. Jürgensen: |
Einführung in die Museumspädagogik |
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Sommersemester 1998 |
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R. Wiese: |
Museumsmarketing als Bindeglied zwischen Innen- und Außenwelt des Museums |
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O. Rump: |
Museumsinformatik heute. Einsatz und Anwendungs-möglichkeiten des computergestützten Managements |
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V. Kirchberg: |
Besucherforschung und Kundenorientierung im Museum |
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2. Interesse Medien:
Sowohl bei der Vorstellung des Studiengangs als auch während des Modellversuchs begleitete ein großes Medieninteresse den Modellversuch. Sowohl die Zeitungen als auch der Rundfunk berichteten wiederholt vom Studiengang Museumsmanagement.
3. Empfehlungen der Kultusministerkonferenz
Die Kultusministerkonferenz beschäftigte sich erstmalig 1995 mit Überlegungen zur »Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Museen.« Dabei wurde die Forderung erhoben nach: »Schulung der Museumsleiter und der für leitende Stellungen im Museumsbereich in Frage kommenden Bediensteten in den Grundsätzen modernen Managements«.
Im darauffolgenden Jahr wurde durch die Handreichungen des Kulturausschusses der Kultusministerkonferenz zu den Aufgaben der Museen diese Forderung weiter spezifiziert. Danach ist »wirtschaftliches Denken und Handeln das Gebot der Stunde« und eine Zusatzausbildung / Fortbildung / Weiterbildung mit den Grundsätzen modernen Managements erforderlich.
4. Materialien zum Schwerpunktstudiengang Museumsmanagement
Für Interessierte wurde eine kleine Broschüre mit den Studieninhalten erarbeitet, in der die wesentlichen Eckdaten enthalten sind. Da sich bereits nach kurzer Zeit zeigte, daß bei der Beschaffung von Praktikumsplätzen Schwierigkeiten auftauchten, wurde nach einer Umfrage bei geeigneten Museen eine Broschüre erstellt, die »Praktikantenbörse«. Zu guter Letzt wurde mit einem Plakat Werbung für den neuen Schwerpunktstudiengang gemacht. Diese Werbeaktion wurde nur im Startsemester durchgeführt, da der Studentenzulauf so groß war, daß auf weitere Werbung bewußt verzichtet wurde.
5. Vorträge, Exkursionen, Aktivitäten
Vorträge:
Exkursionen:
Aktivitäten:
6. Dissertation und Magisterarbeiten
Veröffentlichungen zum Museumsmanagement:
Dissertationen:
Magister- / Diplomarbeiten:
7. Ausblick
Aufgrund der dargestellten, ausgesprochen positiven Erfahrungen in der Anlaufphase des Modellversuchs sollte frühzeitig über eine feste Integration des Schwerpunktstudiengangs nachgedacht werden. Für die Zukunft ist eine bessere Finanzausstattung unbedingt notwendig. Dazu sollten zwei weitere Lehraufträge pro Semester zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ist die Bereitstellung von Exkursionsmitteln zwingend erforderlich, da nur so immer wieder praktische Bezüge in das Studium integriert werden können.
