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Universität - Fachbereiche und wiss. Einrichtungen
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DFG-PROJEKT "ZUR KULTURELLEN BEDEUTUNG VON WALD"
Seit unserem letzten Bericht im "Hamburger Platt" haben sich erste Ergebnisse unserer Arbeit in der Form von Vorträgen und Publikationen niedergeschlagen. Hier eine Übersicht:
Albrecht Lehmann: Wald. Über seine Erforschung aus volkskundlichen Fachtraditionen. In: Zeitschrift für Volkskunde 92, 1996, S.32-47.
Albrecht Lehmann: Wald als "Lebensstichwort". Zur biographischen Bedeutung der Landschaft, des Naturerlebnisses und des Naturbewußtseins. In: Bios. Zeitschrift für Biographieforschung und Oral History 9, 1996, S.143-154.
Klaus Schriewer: Die Deutschen und der Wald. In: Drache, Stern, Wald und Gulasch. Europa in Mythen und Symbolen. Hrsg. Bernd Schmelz. Bonn 1997, S.1-17.
Klaus Schriewer: Kulturelle Muster freizeitlicher Waldnutzung. Vortrag, gehalten auf der Tagung "Kulturelle Voraussetzungen ökologischen Handelns" der Kommission Arbeiterkultur in der DGV. Bitterfeld 1. - 4.5.1997.
Schließlich noch ein Datum für den Terminkalender: Die Hamburger Universitätstage, die Ende November stattfinden und die eine breitere Öffentlichkeit ansprechen und über die Universitätsarbeit informieren möchten, richtet dieses Jahr der Fachbereich Kulturkunde und Kulturgeschichte unter dem Motto "Die Stadt, der Wald und die Fremde" aus. Das Wald-Projekt wird am Abend des 24.11.1997 mit drei Vorträgen vertreten sein. Albrecht Lehmann wird einen Vortrag halten zu zeithistorischen und mythengeschichtlichen Aspekten des Waldes, Klaus Schriewer zu praktischen Waldnutzungsformen und Helga Stachow zum Thema "Bäume als Menschen".
Das Projekt ist von der DFG um eineinhalb Jahre verlängert worden und wird Ende August 1998 auslaufen.
H.St.
Der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Volkskunde, 01. November 1997. Impressum.