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    Kultur, Alltag und Wandel der Technik im Spiegel
    biographischer Erfahrungen der Gegenwart


    Seit dem 1. April 1999 läuft am Institut für Volkskunde der Universität Hamburg ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für zunächst zwei Jahre gefördertes Projekt zum Thema »Kultur, Alltag und Wandel der Technik im Spiegel biographischer Erfahrungen der Gegenwart«.

    Technik wirkt immer nachhaltiger auf das Selbstverständnis und den Alltag ein, durchwirkt unser Leben. Wie aber werden technische Modernisierungsprozesse sowohl im unmittelbaren Nahbereich als auch im »ferneren« Umfeld subjektiv erlebt? Wie schlägt sich Technik in individuellen Wahrnehmungen und Erfahrungen nieder? Wie wird eine immer stärker von technischen Alltagen geprägte Kultur bewertet? Was für Erinnerungen überhaupt und welche Formen der Erinnerung an Technik(en) lassen sich beobachten? Unser Ziel ist es, anhand von ausführlichen qualitativen Interviews und unter Einbeziehung gedruckter, elektronischer und medialer Quellen das Verhältnis von Mensch und Technik nicht ausgehend von bestimmten technischen Artefakten oder von begrenzten Zeitabschnitten zu ermitteln, sondern indem wir nach dem "Sitz der Technik im Leben" fragen.

    Wir sind bemüht, regelmäßig über unsere Tätigkeiten zu informieren. Einen ersten - ausführlichen - Zwischenbericht über das erste Projektjahr bietet Ihnen der Beitrag Technik als biographische Erfahrung. Ansätze und Methoden eines Forschungsprojekts. Ausführlichere Informationen zur kulturwissenschaftlichen Situierung des Projekts geben Thomas Hengartner und Johanna Rolshoven in dem Aufsatz Technik - Kultur - Alltag.


Institut für Volkskunde, Bogenalle 11, D-20144 Hamburg, Germany
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Letzte Änderung: 30 Nov 00