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Dr. Klaus Schönberger


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Klaus Schönberger
dozentur für kultur- und gesellschaftstheorie an der zürcher hochschule der künste (ZHdK) / departement kunst und medien / leitung studienbereich / vertiefung theorie (kulturwissenschaftliche
studien zur medien, kunst- und designpraxis)
2. Stock, ra Tel.: +41 43 446 31 95 – sekretariat: +41 43 446 31 94 email: klaus.schoenberger@zhdk.ch


Wissenschaftlicher Lebenslauf

Vgl. http://www.kultur.uni-hamburg.de/volkskunde/Personal/schoenberger.html


Interessen- und Kompetenzschwerpunkte

Vgl. http://www.kultur.uni-hamburg.de/volkskunde/Personal/schoenberger.html


Forschungsprojekte

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Medien- bzw. Techniknutzung und soziokulturellem Wandel theoretisch zu fassen.

Das Internet ist das technische »Leitfossil« (Martin Scharfe) der Gegenwart, das zugleich als Indikator wie auch als Katalysator des gesellschaftlichen Wandels gilt. Sein technischer Charakter (Dezentralität, Verzweigtheit, Datensende- und Datenempfangsmöglichkeit) macht das Internet zum Universalmedium. Die damit einhergehende Integration unterschiedlicher Nutzungen wurde von Beginn an sowohl von technikeuphorischen wie kulturpessimistischen Phantasien, Träumen, Wünschen, Ängsten und Projektionen begleitet.Die Untersuchung thematisiert den soziokulturellen Wandel im Hinblick auf die Nutzung netzbasierter Kommunikation und fragt nach den Voraussetzungen, Implikationen und Konsequenzen dieser Nutzungen für soziokulturelle Wandlungsprozesse in zwei zentralen gesellschaftlichen Bereichen. Der Fokus der Arbeit liegt dabei auf der Nutzung im Hinblick auf alltägliche persönliche Beziehungen sowie politischem Engagement.

Ausgangspunkt hierfür stellen die Ergebnisse verschiedene eigener Projekte dar sowie die vorliegenden Ergebnisse der sozial- und kulturwissenschaftlichen Medien- und Techniknutzungsforschung im Hinblick auf die Handlungs- und Kommunikationsmuster in der netzbasierten Kommunikation.

Dieser Fokus auf Handlungs- und Kommunikationsmuster im alltäglichen Gebrauch der neuen Informations- und Kommunikationstechnik zielt also weniger auf die medienwissenschaftliche Frage nach der Veränderung von Massen- oder Individualkommunikation. Vielmehr wird der »Gegenstandskomplex« der Handlungs- und Kommunikationsmuster in der Nutzung von Netzkommunikation als Indikator für soziokulturellen Wandel operationalisiert.

Der Ausgangspunkt des Projekts ist die dichotomische Gegenüberstellung zweier Tendenzen sozialer Strukturierung und sozialer Praxen im Zuge der Nutzung von den netzbasierter Kommunikation und Interaktion: Persistenz bzw. Beharrung und Auflösung bzw. 'Entgrenzung'. Eine solche Dichotomie kann aber die empirisch konstatierbaren Tendenzen nicht angemessen fassen. Daher wird in diesem Projekt das Verhältnis zwischen Technik, Nutzung und sozialem Kontext mittels des Bildes vom »langen Arm des Real Life« gefasst. Dieses Bild verweist zum einen auf die Persistenz sozialer Strukturierung und bestehender sozialer Praxen in der netzbasierten Kommunikation und Interaktion. Zum anderen aber betont es auch die Prozesse innovativer Intensivierung, der Rekombination und Neuzusammensetzung sozialer Praxen auf der Grundlage bestehender sozialer Strukturen und vorgängiger sozialer Praxen in den persönlichen sozialen Beziehungen (Freizeit, Familie, Freundeskreis) und hinsichtlich dem politischen Engagement in der Nutzung netzbasierter Kommunikation.


Publikationen


Vorträge


Weitere Aktivitäten


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