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Andreas Reucher M.A.


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Andreas Reucher
Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie
Edmund-Siemers-Allee 1 (West), Raum 212
D-20146 Hamburg Tel.: 42838-7248 email: andreas.reucher@uni-hamburg.de


Wissenschaftlicher Lebenslauf

keine Angabe


Interessen- und Kompetenzschwerpunkte

keine Angabe


Forschungsprojekte

Projekt "Eine Bestandsaufnahme zu Technik-Quellen in Norddeutschland"

Forschungsvorhaben "Alltagswelt und Technisierung. Von der Technisierung der Alttagswelt zum alltäglichen Umgang mit Technik"


Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgten mehrere rasch aufeinanderfolgende Technisierungsschübe, die nach und nach alle Bereiche der Bevölkerung erreichten. Exemplarisch am Gebiet der im sogenannten Elbe-Weser-Dreieck liegenden, heutigen Landkreise Stade, Cuxhaven und Rotenburg (Wümme) sollen die Technisierungen in bezug auf ihre Widerspiegelungen in zeitgenössischen Quellen untersucht werden. Das Untersuchungsgebiet vereint - historisch gesehen - ländliche bis städtische Strukturen in vielfältigen Ausformungen, und wies ebenso agrarische, gewerbliche und industrielle Merkmale in einer großen Bandbreite auf.

Die historischen Quellen für die Untersuchung stammen in erster Linie aus behördlichem und privatem Archivgut, wobei insbesondere die gemeinhin weniger beachteten Bestände kleinerer Archive, Museen und Privatsammlungen erschlossen werden sollen. Daneben werden auch Sachquellen wie z.B. Bauwerke und technische Artefakte berücksichtigt.

Das Ziel der Arbeit besteht darin, das unterschiedliche Erscheinen von exemplarischen Technologien und der zugehörigen technischen Artefakte bei ihrem ersten Auftreten und im Prozeß ihrer (jeweils unterschiedlich ausgeprägten) Veralltäglichung in den Quellen herauszuarbeiten und zu analysieren. Technische Innovationen veränderten grundlegend die Bereiche der Kommunikation (Telegraph, Telefon, Radio), der Mobilität (Eisenbahn, Automobil, Fahrrad) und der Arbeit (Dampfmaschinen, elektrische Kraftanlagen, gewerbliche und private Maschinen). Sie sollen auf die ihnen zeitgenössisch zugeschriebenen Bedeutungen und Bewertungen hin untersucht und miteinander verglichen werden. Der Vergleich soll die Art und Weise analysieren, wie, d.h. in welchen Quellen und mit welchen expliziten und impliziten Zuschreibungen, die Technik erscheint.

Im Zentrum der Arbeit soll nach der Erfahrungsebene gefragt werden, wie die Menschen technische Innovationen aufnehmen, bewerten, in ihren Alltag integrieren, ihr Vorhandensein dokumentieren und nach außen tragen - und wie im Verlauf die Ausdrucksformen und damit die Erfahrungen sich entwickeln. Demgegenüber kommt der Erarbeitung einer an den Technologien, Systemen und technischen Artefakten orientierten Geschichte der Technisierung des Untersuchungsgebietes eine untergeordnete, wenngleich grundlegende Bedeutung, zu.


Publikationen


Vorträge

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Weitere Aktivitäten

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